Seit 19.01.2026 geschlossen | chiuso
Ab 19.01.2026 bis voraussichtlich 22.05.2026 ist der Plöckenpass rund um die Uhr gesperrt.
Derzeitiger Öffnungszeit: 16-17:00 Uhr
#medienarchiv #beitragsarchiv
update 27/05/2026
Analyse des Berichts im Osttiroler Boten
Bericht Online ...
Liebe
Liste Fritz und
liebe Grüne
Sehr geehrte Mitglieder des
Ausschusses für Klima, Nachhaltigkeit, Ökologie, Energie, Verkehr sowie Land- und Forstwirtschaft, es ist bemerkenswert, wie oberflächlich und emotional manche Debatten rund um den Plöckenpass geführt werden. Gerade bei einem derart sensiblen Thema wäre eine sachliche Diskussion auf Basis von Fakten und nicht von Schlagworten notwendig.
#tirolerlandtag
Vorab: 28 Bürgermeister der Carnia und 7 Bürgermeister des Bezirkes Hermagor haben sich aufgrund der Naturgefahren rund um den Plöckenpass für die Planung und den Bau des Scheiteltunnels ausgesprochen. Nach bestem Wissen und Gewissen im Interesse der lokalen Bevölkerung.
Daher hat LAbg. Martin Mayerl Recht, dass die Verbindung Felbertauern – Lienz – Gailberg – Plöckenpass
keine klassische Transitroute darstellt, sondern überwiegend
eine Ausflugs- und Regionalstraße ist. Genau darin stimmen wir vollständig überein: Auch wir im Gailtal wollen keine neue Transitachse durch die Alpen schaffen.
Die
EU hat indirekt klar bestätigt, dass auf dieser Verbindung
kein relevantes internationales Transitinteresse besteht und auch künftig nicht zu erwarten ist. Gerade deshalb gibt es
aus dem TEN-V-Förderprogramm keine Unterstützung.
Wenn jedoch mit möglichen „
Gefahren“ oder „
Bedrohungen“ argumentiert wird, sollte man die offiziellen Zahlen der Fachabteilungen des
Landes Kärnten heranziehen. Diese kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: bei einem Scheiteltunnel würden die
durchschnittlichen Tagesfrequenzen lediglich
von derzeit rund 1.096 auf etwa 1.200 Fahrzeuge steigen. Das entspricht rechnerisch ungefähr
50 zusätzlichen Fahrten pro Richtung und Tag – also im Durchschnitt lediglich
etwa zwei Fahrzeugen pro Stunde.
Von einer Transitlawine oder einem massiven Verkehrsproblem kann daher seriöserweise keine Rede sein.
Zudem muss die gesamte
Verbindung Kufstein – Kitzbühel – Mittersill – Lienz – Gailberg – Kötschach-Mauthen – Plöckenpass – Tolmezzo differenziert betrachtet werden. Die einzelnen Streckenabschnitte weisen völlig unterschiedliche Funktionen und infrastrukturelle Voraussetzungen auf. Verkehrsverträglichkeit kann daher nur abschnittsweise und auf Basis realer Daten beurteilt werden.
Ebenso richtig ist, dass sich die
Region Friaul-Julisch Venetien – einschließlich der Regionalregierung, der Sozialpartner sowie 28 Bürgermeister – klar für einen Scheiteltunnel ausgesprochen hat. Hintergrund dafür ist nicht die Schaffung einer Transitroute, sondern die
Hoffnung auf einen regionalpolitischen Impuls für die strukturschwache Carnia. Ziel ist es, den Menschen in den alpinen Randlagen wieder eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive zu geben. Auch wir im Gailtal, Lesachtal und Drautal wünschen uns diesen Impuls.
Natürlich spielt für die italienische Seite auch die bessere Erreichbarkeit der
Badeorte eine Rolle. Als Bewohner an der Strecke kann ich berichten, dass der überwiegende Teil des
Verkehrsaufkommens aus Bayern und Tirol kommt – insbesondere Fahrzeuge mit Kennzeichen aus den Bezirken Kitzbühel und Zell am See fahren durch Mauthen.
Bemerkenswert ist auch die finanzielle Dimension der aktuellen Diskussion. Bei der nun gefeierten
Wiedereröffnung der Straße wurde hervorgehoben, dass
Italien rund 25 Millionen Euro investiert hat, um die Baustelle und Sicherungsmaßnahmen abzuwickeln – während
Österreich beziehungsweise Kärnten
keinen Beitrag geleistet hat.
Sollte eine großräumige
Alternativstraße errichtet werden, würde sich dieses Bild fortsetzen: Dann würden wir vermutlich feiern, dass
Italien alleine rund
150 Millionen Euro investiert, während
Österreich beziehungsweise
Kärnten erneut keinen Beitrag leisten. Das Ergebnis wäre dennoch lediglich eine weiterhin störanfällige Gebirgsstraße, die auch künftig nicht ganzjährig sicher befahrbar wäre.
Gerade deshalb sollte die Diskussion sachlich geführt werden. Beim Scheiteltunnel handelt es sich um eine
umwelt- und naturschutzverträgliche Kompromisslösung. Der Eingriff in die Landschaft wäre wesentlich geringer als bei einer neuen hochrangigen Straßenführung auf beiden Seiten des Passes.
Zudem erscheint die immer wieder kolportierte Summe von 530 Millionen Euro deutlich überzogen. Fachlich ist davon auszugehen, dass ein Scheiteltunnel mit wesentlich geringeren Kosten und in deutlich kürzerer Bauzeit realisiert werden könnte.
Ebenso offen ist derzeit die
Frage möglicher europäischer Unterstützungen oder
Förderungen. Diese Möglichkeiten sind erst seriös zu prüfen. Realistisch erscheint jedenfalls, dass sowohl Österreich als auch Italien jeweils Investitionsbeiträge in einer Größenordnung von etwa 150 bis 200 Millionen Euro leisten könnten.
Die Diskussion sollte daher weniger von ideologischen Befürchtungen geprägt sein, sondern vielmehr von Sachlichkeit, regionalpolitischer Verantwortung und einem fairen Blick auf die tatsächlichen Fakten.
1. Österreichische Seite
Auf österreichischer Seite müsste bei einer Scheiteltunnel-Lösung keine neue Straße gebaut werden. Der Verkehr könnte direkt von der bestehenden Straße in eine Tunnelröhre geführt werden.
Dadurch würden hunderte Höhenmeter bergauf und bergab vermieden.
- deutlich geringerer Flächenverbrauch
- minimale zusätzliche Versiegelung
- geringerer Eingriff ins Landschaftsbild
- weniger Emissionen und Energieverbrauch
- bessere ganzjährige Befahrbarkeit
- und ganz im Sinn der Alpenkonvention - nichts Neues, aber etwas Besseres auf Basis von Bestehendem
2. Italienische Seite
Auf italienischer Seite wäre eine alternative Straßenführung ein massiver Eingriff in eine weitgehend intakte Bergnatur.
- neue Einschnitte und Böschungen im alpinen Gelände
- Zerschneidung sensibler Natur- und Erholungsräume
- zusätzliche Lawinen- und Hangsicherungen notwendig
- großflächige Eingriffe in bislang unberührte Berglandschaften
- schwer mit der Alpenkonvention vereinbar
Fazit
Die beste Kompromisslösung aus Sicht beider Staaten wäre daher der Scheiteltunnel.
- verkehrstechnisch sinnvoll
- landschaftsschonender
- flächensparender
- klimatisch günstiger
- insgesamt die verträglichste Lösung
- insbesondere für all jene, die das Leben noch vor sich haben.
Unsere große Bitte aus Kärnten an Tirol lautet daher:
Bevor Sie – gerade in Vorwahlzeiten – als
Landesrat, Landtagsabgeordneter oder Mitglied eines zuständigen Ausschusses über dieses Projekt urteilen oder abstimmen, nehmen Sie sich bitte die Zeit für einen offenen Dialog mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.
In einem
Österreich und Europa der Regionen sollte nicht das Prinzip „jeder gegen jeden“ gelten, sondern die
Bereitschaft zu einem fairen und kompromissfähigen Miteinander.
Für unsere Region stellt die
Infrastruktur eines Scheiteltunnels die verträglichste und vernünftigste Kompromisslösung dar. Wir ersuchen daher darum, diese Sichtweise auch in Innsbruck zu respektieren.
Gleichzeitig versichern wir, dass wir
bei allen Fragen der Verkehrslenkung und Verkehrsregulierung bereit sind, gemeinsam mit Tirol, mit den Menschen in Osttirol sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern aus den Städten Lienz und Kitzbühel an Lösungen zu arbeiten, die für alle Seiten tragbar sind.
Denn nur durch Zusammenarbeit wird es möglich sein, regionale Interessen, Lebensqualität, Naturraum und Mobilität in Einklang zu bringen.
Abschließend sei auch angemerkt: Wir können uns nicht erinnern, dass jemals eine Kärntner Gemeinde oder Stadt gefragt wurde, ob bestimmte Infrastrukturprojekte in Tirol errichtet werden sollen. Gerade deshalb sollte man auch den Menschen in unserer Region zugestehen, ihre eigenen Anliegen und Zukunftsperspektiven sachlich und selbstbestimmt vertreten zu dürfen.
Bitte rufen Sie an, wenn Sie ernsthaftes Interesse an einem Dialog haben und vielleicht sogar mit den italienischen Nachbarn reden wollen.
Denn vergessen Sie bitte nicht:
Italien hat gedroht, dass beim nächsten Felssturz die jahrtausend Jahre alte Verbindung über den
Plöckenpass einseitig aufgegeben wird, weil Italien nicht mehr bereit ist einseitig Geld in ein Fass ohne Boden zu investieren. Wir dürfen bitte davon ausgehen, dass das auch nicht in Ihrem Interesse ist.
Ihr Ingo Ortner
+43 699 12647680
update 22/05/2026

Der Plöckenpass wurde am
22.05.2026 um 15:30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben. Bis Juni 2026 ist mit Einschränken (nur Privatverkehr, Tonnagenbeschränkung) zu rechnen.
Der Dank gilt zu 100% Italien, der Region FVG und ANAS. Über 25 Mio wurden investiert, um die Bestandstraße provisorisch für den Verkehr wieder herzurichten. Die Geologen warnen eindringlich vor weiteren Felsstürzen. Daher gilt es nun die "ausgestreckte Hand Italiens" für den Bau des Plöckenpass der Zukunft zu nehmen.
update 17/05/2026
Pass der leeren Versprechen

Kommentar von Hannes Wallner in der KRONE
update 17/05/2026
Italien droht mit der Aufgabe des "Plöckens"

Interview mit Vizepräsident Stefano Mazzolini in der KRONE
update 13/05/2026
Neuer Öffnungstermin: 22.05.2026
update 11/05/2026
Friaul fordert erneut den kleinen Tunnel
update 11/05/2026
Hoffnung, Mahnung und Blick in die Zukunft
Gemona: 06.05.2026
update 27/04/2026
Gailtal Journal
Plöckenpass: Wiedereröffnung Mitte Mai bestätigt – Scheiteltunnel als bevorzugte Lösung.
Mehr unter www.gailtal-journal.at
update 23/04/2026
FVG bestätigt Mitte Mai und legt sich erneut auf den Scheiteltunnel fest
Mehr unter www.ploeckenpass.at
update 21/04/2026

Von Fertigstellung sind die Italiener 26 Tage vor der von LH-Stv. Martin Gruber angekündigten Öffnung der Passstraße noch weit entfernt.
update 19/04/2026
KRONE Kärnten, Hannes Wallner
Ein Ehepaar, zwei Stimmen
Hoffnung im Gailtal – kommt jetzt Bewegung ins Thema Plöckenpass?
Zwei Jahre Stillstand sind für eine Region wie das Gailtal mehr als nur eine Baustelle – es ist ein wirtschaftlicher Ausnahmezustand. Ausbleibende Gäste, Betriebe am Limit. Der Plöckenpass ist längst zum Symbol geworden: für politische Verzögerung, für fehlendes Engagement – und für eine Geduldsprobe, die viele nicht mehr aushalten.
Doch jetzt keimt Hoffnung auf, denn mit Landeshauptmann Daniel Fellner sind gleich zwei Kötschach-Mauthener in den Kärntner Landtag eingezogen. Mit SP-Klubobmann Luca Burgstaller und seiner Ehefrau Christina Patterer-Burgstaller bekommt das Thema Plöckenpass plötzlich ein anderes Gewicht. Denn die beiden Landtagsabgeordneten kennen die betroffenen Betriebe persönlich. „Mehr noch, sie kennen die Menschen, die seit zwei Jahren leiden“, bringt es Ingo Ortner, der Sprecher der Kötschach-Mauthener Wirtschaft auf den Punkt. Und tatsächlich: Die Erwartungshaltung ist klar. Jetzt sitzen endlich jene an den Hebeln, die wissen, worum es geht – und die liefern müssen!
Denn eines ist klar, Italien blickt südlich des Passes ungeduldig Richtung Norden. Der Scheiteltunnel ist kein Prestigeprojekt, sondern eine Lebensader. Für Tourismus, Handel und das tägliche Leben entlang der Grenze. Die Frage ist also nicht mehr, ob etwas passieren muss – sondern wann. Und vor allem: ob aus Hoffnung endlich Tempo wird.
update 12/04/2026
Mein Bezirk: Carmen Rienzner
Passsperren bremsen Tourismus im Oberkärntner Grenzraum
Die anhaltenden Sperren am Plöckenpass und am Nassfeld wirken sich zunehmend auf den Tourismus im Oberkärntner Grenzraum aus. Während in Unterkärnten bereits der Start einer frühen Badesaison herbeigesehnt wird, berichten Betriebe im Gail- und Lesachtal von kurzfristigen Absagen, unsicheren Buchungslagen und fehlender Planbarkeit – besonders rund um stark gebuchte Feiertagswochenenden.
Weiter zum Bericht
update 03/04/2026
FPÖ-Angerer/Staudacher zu Plöckenpass-Sperre:
„Symbol für den Stillstand in Kärnten!”
Der Plöckenpass gilt als wirtschaftliche Lebensader für das obere Gailtal. FPÖ-Vertreter, darunter der Kärntner Landesparteiobmann Erwin Angerer und der 2. Landtagspräsident Christoph Staudacher, kritisieren, dass seit 850 Tagen keine Fortschritte bei einer sicheren und dauerhaften Lösung erzielt wurden.
Gailtal Journal
update 01/04/2026
Gailtaler hoffen nach Öffnung im Mai auf einen bleibenden Zustand
Am 18. Mai wird der Plöckenpass für den Verkehr freigegeben. Kötschach-Mauthens Bürgermeister Josef Zoppoth hofft auf dauerhafte Öffnung ohne weitere Sperren.
Weiter zum Artikel in der Kleine Zeitung vom 01.04.2026
update 31/03/2026
Oberkärnten abgeschnitten: Sperre von Plöckenpass und Nassfeld verschärfen Lage
„Mit der anhaltenden Sperre des Plöckenpasses und der bevorstehenden Schließung des Nassfeldpasses auf italienischer Seite ist Oberkärnten ab 7. April de facto von wichtigen Nord-Süd-Verbindungen abgeschnitten“, warnt WK-Präsident Jürgen Mandl. „Die Faktenlage spricht dafür, dass wir eine dauerhaft tragfähige Lösung brauchen. Eine Tunnelvariante am Plöckenpass wäre sinnvoll und würde eine verlässliche Verbindung sicherstellen“.
WKO Kärnten, Jürgen Mandl
update 29/03/2026
ORF Kärnten
Nichts wird es mit der von Vielen erhofften Öffnung des Plöckenpasses über Ostern. Die wichtige Verbindung zwischen dem Gailtal und Italien bleibt weiterhin gesperrt, voraussichtlich bis 15. Mai oder auch länger. Der Bürgermeister von Kötschach-Mauthen kritisierte die mangelnde Information aus Italien und vom Land Kärnten.
Weiter zu kaernten.ORF.at
update 26/03/2026
update 18/03/2026

Fotocredit: Asfinag/Oliver Wolf
Lauter freundliche Gesichter bei der Tunneleröffnung – plötzlich geht alles. Lächeln, Händeschütteln, Kameras. Wenn es etwas zu feiern gibt, ist man präsent.
Und beim Plöckenpass? Funkstille.
Keine Informationen zu den Bauarbeiten.
Keine Aussagen zu möglichen Osterfeiertagsöffnungen.
Kein Plan, keine Perspektive, kein Wort darüber, wie es weitergehen soll.
Das ist nicht nur enttäuschend, das ist schlicht inakzeptabel.
Wir reden hier nicht von einem Nebenprojekt, sondern von einer zentralen Verkehrsader für die Region. Menschen, Betriebe und ganze Täler hängen davon ab – und bekommen nichts als Schweigen.
Der Eindruck drängt sich auf: Wird hier bewusst auf Zeit gespielt? Wird eine so wichtige Infrastruktur tatsächlich aus wahltaktischen Gründen totgeschwiegen – mit Blick auf Gemeinderatswahlen 2027 oder die Landtagswahl in Kärnten 2028?
Wenn das der Fall ist, dann ist das ein politisches Armutszeugnis.
Die Bevölkerung hat ein Recht auf Klarheit. Auf Ehrlichkeit. Auf transparente Informationen.
Alles andere ist verantwortungslos.
update 27/02/2026
Kleine Zeitung, 27.02.2026
Steinschläge könnten geplante Öffnung des Plöckenpasses verzögern
Vor Ostern hätte der Plöckenpass wieder geöffnet werden sollen. Doch die zunehmende Steinschlaggefahr im Frühling bereitet den Kötschachern, die bisher hohe wirtschaftliche Verluste hinnehmen mussten, Sorgen.
Aktuell sieht sich Friauls Vizepräsident Stefano Mazzolini durch das Sicherheitsrisiko für die Arbeiter in seiner Gesamtanalyse bestätigt. „Jede Art von Straße am Plöcken bietet für die Zukunft keine sichere ganzjährige Verbindung“, ist er überzeugt. Nun sei Österreich am Zug, die finanzielle Evaluierung zum Bau des Scheiteltunnels zu starten. Friauls Landesrätin Cristina Amirante, die 28 Bürgermeister der Carnia und Vertreter der Wirtschaft haben auf italienischer Seite bereits im Juli 2025 einstimmig dafür votiert. Die Unterstützung von Wien und Rom sei dazu natürlich essenziell.
Weiter zum gesamten Artikel ...
update 09/02/2026
Stefano Mazzolini und Luigi Cacitti - eine Rad-/Forst-/Notstraße ...
Nachdem in Kürze die Arbeiten an der SS 52bis abgeschlossen werden und Italien mehr als 20 Mio Euro investiert hat, ist nun klar, dass auf der Hang-vis-a-vis Seite zusätzlich eine Notstraße kommen wird. Diese wird ausschließlich für die Erreichbarkeit der Almen, als Fahrrad-/Wanderstrecke und für den äußersten Notfall eines weiteren Felssturzes dienen. Daher ist sie mit einer Straßenbreite von maximal 4m limitiert.
Soweit es um die Ersatzvariante für die SS 52bis geht, spricht Mazzolini erneut davon, dass der Scheiteltunnel die einzig richtige Lösung sei. Seitens Landesregierung in Kärnten und Infrastrukturministerium wäre es nun an der Zeit ...
update 24/01/2026
Das Consorzio Boschi Carnici genehmigte die Machbarkeitsstudie für eine neue, fast 4 km lange, Lkw-taugliche Forststraße in Val Collina (Paluzza). Das Projekt dient der Sicherheit, dem Zugang zur Marmorgrube und als Ausweichroute zur gefährdeten Staatsstraße SS 52bis. Finanziert wird es mit rund 2 Mio. Euro aus Regionalmitteln. Der Baubeginn ist für 2026 geplant.
#studionord.news
update 19/01/2026
Der Plöckenpass ist wieder geschlossen
update 31/12/2025
Ein würdiger Jahresabschluss

Am Ende eines Jahres mit Diego (Carpenedo) und Franco (Pischiutti) noch einmal in aller Freundschaft und Ruhe – und mit großem gegenseitigem Respekt – die Geschehnisse, Diskussionen und Perspektiven für eine geeignete Lösung am Plöckenpass zu erörtern: welch eine Freude! So – und nicht anders – geht das! Danke für euren Besuch! Auf ein gutes neues Jahr!
BOB - Best of Bergsteigerdorf
#bobmagazine
update 16/12/2025
Exakte Termine der vorübergehenden Öffnung
20.12.2025 um 07:00 Uhr bis
12.01.2026 um 07:00 Uhr
Mehr unter
www.ploeckenpass.at
update 03/12/2025
update 02/12/2025
730 Tage seit dem Felsturz - noch keine Lösung

Zwei Jahre nach dem Felssturz am Plöckenpass bleibt die Lage angespannt. Trotz angekündigter Öffnung mit 31.12 ist unklar, wie es weitergeht. Die Region fordert eine sichere, moderne Verbindung, die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Lebensadern schützt.
Mein Bezirk, Dominik Lach
update 01/12/2025
Alarmierende Prognose: Deutlich weniger Kinder, viel mehr Pensionisten Kleine Zeitung, Walter Hämmerle - Kärnten erreichte 2024 mit 569.906 Einwohnern seinen Höchststand, getragen von Zuwanderung. Jetzt beginnt ein kontinuierlicher Rückgang: Bis 2040 sinkt die Bevölkerung auf etwa 550.204, bis 2060 auf 507.786.... Der Anteil der Über-65-Jährigen wächst stark, jeder Dritte wird 2060 dieser Gruppe angehören. Erwerbsfähige verlieren bis zu 80.000 Personen, was Pension, Pflege, Bildung und Arbeitsmarkt stark belastet.
Zum Artikel ...
update 19/11/2025
Hoffnung auf gemeinsame Lösung
Die regionale Wirtschaft, darunter Confindustria, die Handelskammer und der Hotelierverband, unterstützt die Bemühungen für eine sichere und moderne Verbindung. Ein Projekt wie der Scheiteltunnel könne laut den Befürwortern nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Region fördern und neue Arbeitsplätze schaffen. Kötschach-Mauthens Bürgermeister Josef Zoppoth zeigte sich optimistisch: „Wege verbinden! Wenn es gelingt, den großräumigen Transit auszuklammern, dann ist eine Verbesserung der Verbindung in jedem Fall ein Mehrwert für den Standort und auch die regionale Wirtschaft", erklärt der Kötschach-Mauthner Bürgermeister Josef Zoppoth.
#meinbezirk
update 16/11/2025

„Die gemeinsame Studie von FVG und Kärnten bietet endlich eine klare technische Grundlage: Die Alternativtrasse ist schlicht die kostengünstigere Lösung, während der Scheiteltunnel die sicherste und technisch beste Lösung darstellt, jedoch eine finanzielle Beteiligung beider Staaten erfordert.".
...
Ich hoffe bald auf ein Treffen mit den italienischen und österreichischen Ministern, um klar den finanziellen Rahmen der beiden Optionen zu definieren."
Weiter zum Bericht Studio Nord ...
update 15/11/2025

Die alternative Trasse und der Scheiteltunnel werden geprüft. Der Scheiteltunnel wird als eine sichere und technisch machbare Lösung angesehen, die allerdings schwer finanzierbar ist. Amirante bekräftigte, dass die Region Friaul-Julisch Venetien, wie in dem Treffen mit den Wirtschaftsverbänden und Bürgermeistern der Region bekräftigt, die Lösung mit dem Scheiteltunnel befürwortet, da dieser nachhaltiger und sicherer ist und eine Öffnung an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr ermöglichen würde.
update 13/11/2025

Am Donnerstag, dem 13. November, trafen sich Assessor Amirante und Landesrat Martin Gruber in Tolmezzo zu einer weiteren Sitzung zum Thema Plöckenpass.
Dabei wurde festgehalten, dass die
Idee eines Basistunnels nicht weiterverfolgt wird. Ebenso wurde bestätigt, dass
die bestehende Straßenverbindung langfristig keine tragfähige Lösung darstellt.
Die Technikerteams rund um Magda Uljana und Volker Bidmon präsentierten ihre Machbarkeitsstudie und erklärten, dass
sowohl die alternative Straßenführung als auch die Scheiteltunnel-Variante technisch umsetzbar sind.
Für beide Varianten stehen jedoch derzeit weder dem Friaul-Julisch Venetien noch dem Land Kärnten finanzielle Mittel zur Verfügung.
Amirante und Gruber machten deutlich, dass
ohne Unterstützung aus Rom und Wien keine Lösung für den Plöckenpass möglich sein wird. Auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten wurde auch ein Termin in Brüssel wahrgenommen. Ein erster Versuch, das Projekt über den TEN-T-Topf fördern zu lassen, scheiterte jedoch, da der
Plöckenpass keine hochrangige Transitroute ist und auch künftig nicht als solche eingestuft wird.
Daher werden nun
Gespräche mit den zuständigen Ministern Hanke und Salvini stattfinden. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass
EU-Kofinanzierungen außerhalb von TEN-T geprüft und erschlossen werden sollen. Diese
Aufgabe liegt allerdings bei den
Finanzexperten – nicht bei den Technikern.
Presseaussendung Land Kärnten
Presseaussendung Cristina Amirante
update 10/11/2025

FPÖ-Vertreter aus Tirol und Kärnten trafen sich, um die Zukunft des Plöckenpasses zu beraten. Der Pass sei für die Region essenziell, sein aktueller Zustand jedoch untragbar. Es brauche
mehr Sicherheit und endlich koordinierte Gespräche zwischen Kärnten und Tirol. Ein
Basistunnel wurde ausgeschlossen; stattdessen gilt
ein rund vier Kilometer langer Scheiteltunnel als sinnvollste Lösung, sofern er regional verträglich bleibt und keine zusätzliche Verkehrsbelastung erzeugt. EU-Kofinanzierung von bis zu 85 % sei möglich, müsse aber im nächsten EU-Finanzrahmen gesichert werden. Alle betonten die
Notwendigkeit enger Zusammenarbeit mit Italien, klarer Verkehrsregeln und flankierender Maßnahmen. Ziel sei eine sichere, nachhaltige Lösung, die die Region entlastet.
Gailtal Journal
Die Abbruchstelle

Ingo Ortner | 360° Facebook |
(c) the Lounge interactive design GmbH
Geschichte der Alpenpässe
Von der Via Iulia Augusta bis zur neuzeitlichen Straße über den Plöckenpass.
Stefan Bruns 2002 |
Geschichte der Alpenpässe
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