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Sport 2000 Putz


2026-03-26

Hier kommt BOBmagazine!

Das BOBmagazine ist eine moderne, digitale Bühne, die den gesamten Südalpenraum zwischen Felbertauern und Grado in seiner beeindruckenden Vielfalt sichtbar und erlebbar macht. Auf rund 100 Seiten bündelt es die Faszination der Alpe-Adria-Region und bietet einen inspirierenden Überblick über besondere Plätze, Veranstaltungen und einzigartige Orte, die diese grenzüberschreitende Landschaft prägen.

Im Mittelpunkt steht ein sorgfältig kuratiertes „Best of“ aus Kultur, Sport, Kulinarik, Events und lebendiger Tradition. Von eindrucksvollen Naturräumen über regionale Spezialitäten bis hin zu kulturellen Höhepunkten und sportlichen Erlebnissen – das BOBmagazine lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und Unbekanntes kennenzulernen. Es zeigt die Region aus unterschiedlichen Perspektiven und macht ihre Besonderheiten für Einheimische und für Gäste gleichermaßen zugänglich.



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Ein wesentlicher Vorteil liegt im einfachen Zugang: Über einen zentralen Link kann das BOBmagazine von Zimmervermietern, Unternehmen, Schulen und vielen weiteren Partnern unkompliziert eingebunden und genutzt werden. Dadurch entsteht ein starkes Netzwerk, das Informationen bündelt und zielgerichtet weitergibt. Hinter jedem einzelnen Eintrag verbergen sich weiterführende Inhalte, konkrete Adressdaten sowie Anmelde- und Detailinformationen, die eine direkte Planung und Umsetzung ermöglichen.

Das BOBmagazine versteht sich als dynamisches, ständig aktualisiertes Angebot, das Orientierung und Inspiration zugleich bietet. Nutzerinnen und Nutzer erhalten laufend neue Tipps, Empfehlungen und Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen und Entwicklungen in der Region.


Darüber hinaus leistet das BOBmagazine einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Es verbindet Regionen, Menschen und Angebote über Ländergrenzen hinweg und trägt aktiv zur gemeinsamen Aufwertung des gesamten Südalpenraums bei – als lebendiger Raum für Begegnung, Austausch und nachhaltige Entwicklung.



BOBmagazine ist gratis, aber nicht umsonst

Wenn wir es gemeinsam in unseren Arbeits- und Freizeitalltag integrieren und unsere Freunde sowie Geschäftspartner darauf aufmerksam machen, können wir als Community etwas schaffen, das uns allen zugutekommt – eine nachhaltige Aufwertung unserer wunderbaren Region.

www.suedalpen.net/bobmagazine


Realisierung: Ingo Ortner, the Lounge Interactive design
Wenn ihr der Meinung seid, ein freiwilliger Beitrag als Zeichen der Anerkennung ist OK: 
www.suedalpen.net/fundraising

Danke!







Ecco BOBmagazine!

Il BOBmagazine è un palcoscenico digitale moderno che rende visibile e tangibile l’intero spazio delle Alpi meridionali tra il Felbertauern e Grado nella sua straordinaria varietà. In circa 100 pagine raccoglie il fascino della regione Alpe-Adria e offre una panoramica stimolante di luoghi speciali, eventi e destinazioni uniche che caratterizzano questo territorio transfrontaliero.

Al centro vi è una selezione accuratamente curata del “best of” tra cultura, sport, gastronomia, eventi e tradizioni vive. Dai paesaggi naturali suggestivi alle specialità regionali, fino ai momenti culturali più significativi e alle esperienze sportive – il BOBmagazine invita a riscoprire ciò che è noto e a conoscere ciò che è ancora sconosciuto. Mostra la regione da diverse prospettive e ne rende le peculiarità accessibili sia agli abitanti sia agli ospiti.


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Un vantaggio fondamentale risiede nella facilità di accesso: tramite un link centrale, il BOBmagazine può essere integrato e utilizzato senza difficoltà da affittacamere, aziende, scuole e numerosi altri partner. In questo modo si crea una rete solida che raccoglie le informazioni e le diffonde in modo mirato. Dietro ogni singola voce si trovano contenuti di approfondimento, dati di contatto concreti, nonché informazioni per l’iscrizione e dettagli utili che consentono una pianificazione e realizzazione diretta.

Il BOBmagazine si presenta come un’offerta dinamica, costantemente aggiornata, che offre al tempo stesso orientamento e ispirazione. Le utenti e gli utenti ricevono continuamente nuovi suggerimenti, raccomandazioni e indicazioni su eventi attuali e sviluppi nella regione.

Inoltre, il BOBmagazine fornisce un contributo importante alla collaborazione transfrontaliera. Collega regioni, persone e offerte oltre i confini nazionali e contribuisce attivamente alla valorizzazione condivisa dell’intero spazio delle Alpi meridionali – come ambiente vivo di incontro, scambio e sviluppo sostenibile.



BOBmagazine è gratuito, ma non è privo di valore.

Se lo integriamo insieme nella nostra vita lavorativa e nel tempo libero, e se lo facciamo conoscere ai nostri amici e partner commerciali, possiamo come comunità creare qualcosa che porta beneficio a tutti noi: una preziosa valorizzazione della nostra splendida regione.



Realizzazione: Ingo Ortner, the Lounge interactive design
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2025-12-19

Im oberen Gailtal, besonders im Bergsteigerdorf Mauthen, bin ich jemand, an dem man kaum vorbeikommt. In der regionalen Wahrnehmung gelte ich als einer, der Prozesse anstößt, Fragen stellt und sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt. Mein Wirken definiert sich weniger über einzelne Projekte als über eine Haltung: aufmerksam gegenüber dem Ort, kritisch gegenüber Routinen und offen für Impulse von außen. Damit bewege ich mich bewusst in einem Spannungsfeld, das im ländlichen Raum sowohl Anerkennung als auch Widerspruch hervorruft.



Die Angst der Zauderer

Widerspruch erfahre ich vor allem von Menschen, die Angst vor Veränderung haben. Sie beharren auf der Vergangenheit, auf vertrauten Abläufen und bekannten Routinen. Diese Haltung ist verständlich, denn Stabilität gibt Sicherheit. Gleichzeitig zeigt sie, wie schwierig es ist, neue Perspektiven zuzulassen, ohne das Gefühl zu haben, Bewährtes zu verlieren. Für mich gehört dieser Konflikt untrennbar zur Arbeit im regionalen Kontext: Veränderung entsteht selten ohne Reibung.


In vielen Alpentälern kenne ich vergleichbare Akteure, die jenseits großer Städte kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben. Ob im Engadin, im Pustertal oder in anderen Randlagen des Alpenraums – häufig sind es Einzelpersonen, die mit Beharrlichkeit und persönlichem Einsatz neue Denk- und Handlungsräume öffnen. Uns verbindet eine starke lokale Verankerung, kombiniert mit dem Blick über den eigenen Talrand hinaus. So verstehe ich meine Arbeit: regionale Themen nicht isoliert zu behandeln, sondern sie in größere Zusammenhänge einzubetten. Ehrenamtlich, unabhängig und frei von Zwängen aller Art.


Es braucht Zeit und Durchhaltevermögen, aber im Lauf der Jahre verändert sich die Rolle solcher Akteure. Aus anfänglicher Irritation wird Orientierung, aus punktuellen Interventionen eine kontinuierliche Präsenz. Der Einfluss zeigt sich nicht nur in sichtbaren Ergebnissen, sondern in verschobenen Perspektiven: in Gesprächen, die entstehen, in Netzwerken, die wachsen, und in einem gestärkten Bewusstsein für die Möglichkeiten des eigenen Lebensraums. Im Gailtal verstehe ich mich als Teil dieser Entwicklung – jemand, dessen Wirkung sich leise entfaltet und dennoch dauerhaft in der Region verankert bleibt.




Sichtbare Ergebnisse

  • Den Skilift am Vorhegg würde es schon lange nicht mehr geben, weil die damalige (2017) Gemeindeleitung ein böses politisches Spiel getrieben hat.

  • Die Alpenvereinssektion hätte weniger als 2.000 und nicht mehr als 4.000 Mitglieder. Vor allem die Lock-down-Zeit hat einen massiven Rückgang der Mitgliederzahlen verursacht. Hier gekonnt gegenzusteuern ging einzig und alleine mit digitalen Services (in Verbindung mit dem "Sportbonus" der damaligen Bundesregierung).

  • Die Marke "Bergsteigerdorf Mauthen" wäre in ihrer Gesamtheit und dem, was sie bedeutet unbelebt und nicht wahrgenommen. Für Mauthen, seine Bewohnung und den Ort in Summe eher peinlich als eine Auszeichnung.

  • ... und ja, wer "Senza Confini" sagt, muss auch Plöckenpass sagen. Gegen jeden und gegen alles zu sein, ist zu wenig.

Und täglich fallen mir neue Dinge auf und ein, die es wert sind erzählt zu werden, weil sie gut für das Dorf sind und die Menschen, die sie machen eine respektvolle Bühne verdienen.

In diesem Sinn sind die Plattformen ein großes, gemeinsames digitales Dorfprojekt für eine gute zukünftige Entwicklung des Raums in dem wir leben. Alle anderen Methoden sind nicht mehr zeitgemäß und gehören abgelöst, weil sie auf Dauer schaden.

In anderen Worten:
Digitale Services geben kleinen Bergdörfern eine starke Stimme nach innen und außen. Für Einheimische erleichtern sie Information, Vernetzung und Teilhabe am Dorfleben über alle Generationen. Exil-Bewohner bleiben emotional mit ihrer Heimat verbunden, verfolgen Veranstaltungen und planen gezielt ihre Besuche. Nicht zu unterschätzen: sie erzählen mit Stolz von "daham" und machen damit die wohl besten Werbung für das Dorf, die es gibt: "gute Mundpropaganda". Gäste entdecken Angebote abseits urbaner Zentren, informieren sich vorab und nehmen aktiv an Kultur, Natur und regionalen Aktivitäten teil. So stärken digitale Plattformen die Bindung an die Region, erhöhen die Sichtbarkeit von Veranstaltungen und tragen wesentlich zur Attraktivierung entlegener Bergregionen bei.




Fundraising

Wer von Euch als Firma/Betrieb oder als Privatperson Interesse an guten Geschichten aus Mauthen und dem umgebenden Alpen-Adria Raum hat, ist herzlich eingeladen die vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit für das Dorf zu honorieren. Ich freu mich über jede Unterstützung und sage DANKE! Hier geht's zur Fundraising-Seite ...


Linktipp: Der Homo LONCIUM




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2025-04-28
Obergailtaler TrachtengruppeWir präsentieren Tracht und Brauchtum in einem der südlichsten Talabschnitte Österreichs und bereichern mit unseren Auftritten viele Festveranstaltungen im Jahreskreis (Fronleichnam, Kirchtag, Erntedank) innerhalb Kärntens und im benachbarten Ausland.


45 Jahre Obergailtaler Trachtengruppe

Nachbericht vom 4. April 2025



Kontakt

Obergailtaler Trachtengruppe - Ortsgruppe Kötschach
Kötschach 201
9640 Kötschach-Mauthen
helga.moertl@gmx.at




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2025-01-27

Gedenkfeier am 29. Jänner in Salzburg zum 100-ten Todestag

Sein Name ist untrennbar mit der Geschichte des Alpinismus verbunden: Als Mitbegründer, Ideengeber und Umsetzer prägte Johann Stüdl die ersten Jahrzehnte des Alpenvereins. Die Stüdl-Hütte und der Stüdlgrat am Großglockner sind bis heute Zeugnisse seiner Vision und seines Engagements. Seinen Lebensabend verbrachte der in Prag geborene Kaufmann in Salzburg, wo der Alpenverein nun zu seinem 100. Todestag am 29. Jänner eine Gedenkfeier veranstaltet.

"Die von Johann Stüdl geschaffenen Grundlagen - von Schutzhütten bis zur Professionalisierung des Bergführerwesens - sind bis heute unentbehrlich. Seine Vision hat den Alpenverein geprägt und ist für uns ein Auftrag, seine Werte weiterzutragen", sagt Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins. Johann Stüdl, geboren 1839 in Prag, gehörte zu den Gründervätern des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins und prägte den modernen Alpinismus wie kaum ein anderer. Seine Vision war es, die Bergwelt durch die Planung und den Bau von Schutzhütten und Wegen auch für jene Menschen zugänglich zu machen, die keine erfahrenen Bergsteiger waren. Bereits 1868 initiierte er den Bau der Stüdl-Hütte am Fuß des Großglockners, einer der ersten alpinen Schutzhütten in den Ostalpen. Mit der Gründung und Ausstattung des ersten Bergführervereins in Kals setzte Johann Stüdl Standards, die später für ganz Österreich maßgeblich wurden und den Alpinismus sicherer und zugänglicher machten.



Positionierung gegen Antisemitismus

Die Hochgebirgslandschaft war für Stüdl und für seine Zeitgenossen ein Naturerlebnis, das Menschen verbinden und inspirieren sollte. Neben seinen praktischen Beiträgen war Johann Stüdl ein entschiedener Verfechter ethischer Prinzipien. In den 1920er-Jahren, als der Antisemitismus im Alpenverein um sich griff, positionierte er sich klar gegen den Ausschluss der Sektion Donauland und ihrer jüdischen Mitglieder: "Das himmelschreiende Unrecht, [...] wird dem Alpenverein nicht den Frieden, sondern den Fluch der bösen Tat bringen."

Nicole Slupetzky, Vizepräsidentin des Österreichischen Alpenvereins, betont: "Johann Stüdl war nicht nur ein Pionier des Alpinismus, sondern auch ein Vorbild für Integrität und Menschlichkeit. Seine Werte sind heute aktueller denn je: Zusammenhalt, Respekt und die Offenheit, Brücken zu bauen."



Pragmatismus und Bescheidenheit

Stüdls Lebensphilosophie war geprägt von Pragmatismus, Bescheidenheit und Menschlichkeit. "Nicht verzweifeln, sondern anpacken!" und "bescheiden und liebenswürdig mit allen Menschen umgehen" - diese Maximen bestimmten sein Handeln. Seine Liebe zu den Bergen brachte er auch mit Skizzen und Gebirgsdarstellungen zum Ausdruck, die bis heute erhalten sind.

Johann Stüdl legte großen Wert darauf, den Alpinismus nicht nur als körperliche Herausforderung, sondern als kulturelles und soziales Projekt zu sehen. Durch den Bau von Hütten und Wegen wollte er Städtern die Möglichkeit geben, die Natur der Alpen zu erleben und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken. Dieser Gedanke der Verbindung zwischen Stadt und Bergregion, zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, dient dem Alpenverein bis heute als Vorbild.

www.johannstuedl.at




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2023-01-03

Ein ganzes Leben für die Jugend, für Mauthen und die geliebten Berge

"Der Sepp war's" und alle wissen, von wem die Rede ist. Von Josef "Sepp" Lederer, dem unermüdlichen Motor des Bergsteigerdorfs Mauthen.

Geboren am 19. März 1948, stammt Sepp Lederer aus Mauthen. Schon seine Geburt war denkwürdig. Alois, Sepps Vater, saß bereits in geselliger Runde beim Brückenwirt und begoss die Geburt seiner Tochter Lisbeth, als die Nachricht hereinplatzte: "Lois, du hast Zwiesilan!". Der Zwillingsbruder Sepp war geboren - unerwartet und ungeplant.

In der Seele verbunden, waren die Geschwister ein ungleiches Paar. Während die Schwester ein fleißiges, strebsames Kind war, trieb sich Sepp in den Wäldern herum und hatte keine Zeit für's Lernen. Nach der Pflichtschule - die Lehrstelle war bereits ausgesucht - bestimmte der strenge Vater "entweder beide, oder keiner!". So kam auch Sepp nach Klagenfurt, wo er die LBA absolvierte. Nach mehreren Stationen in den Schulen des Gail- und Lesachtals wurde er am 1.9.1999 Direktor der VS Kötschach-Mauthen.

Seine besondere berufliche Aufmerksamkeit galt den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Daher auch seine Ausbildung zum ersten geprüften Sprachheillehrer des Bezirks und die Arbeit als Direktor der Heilstättenschule beim LKH Hermagor. Kulturell war Sepp als Sänger 25 Jahre aktives Chormitglied, sieben davon Chorleiter des MGV Mauthen.

Seinen charismatischer Umgang mit Menschen und seine Liebe zu den Bergen hat Sepp seit über 50 Jahren vor allem aber in zwei Funktionen perfektionalsiert. Als Obmann der Bergrettungsstelle Kötschach-Mauthen (bis 1999) und seit 1994 als Obmann der neugegründeten ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal mit derzeit über 4.500 Alpenvereinsmitgliedern. Das Wegenetz, der Naturschutz, die vielen baulichen Maßnahmen im alpinen Gelände und vor allem die Planung und Errichtung des ÖAV Freizeitgeländes in Mauthen sowie der Ausbau der Zollnersee-Hütte sind vollständig auf sein Wirken zurückzuführen.

Der Begriff "Senza Confini" (Ohne Grenzen) wurde von ihm schon immer gelebt. Sei es bei der Gründung des Internationalen Valentin Gletscherlaufs vor 53 Jahren, als Koordinator der österreichischen Teilnehmer beim "Fleonslauf" in Forni Avoltri und beim "Kofler Memorial" in Mojstrana, als auch bei der Erfindung des Alpe-Adria-Alpin-Jugendtreffens, das heuer zum 31. Mal stattfindet.

Im Jahr 2011 gelang es Sepp mit der Aufnahme von Mauthen in den erlesenen Kreis der Bergsteigerdörfer Österreichs, seinem Heimatort einen alpinistischen Ehrenplatz zu verschaffen.

Berg Heil!




Berufliche Stationen:

VS Reisach, HS-Expositur St. Lorenzen/Lesachtal, Sonderschullehrer an der Heilstättensonderschule Hermagor, Expositur Laas, Heilstättenschule Hermagor, VS Kötschach, VS Dellach, seit dem 1. September 1999 Leiter der VS Kötschach-Mauthen.



ÖBRD Ortsstelle Kötschach-Mauthen

1967 trat er dem Bergrettungsdienst, Ortsstelle Kötschach-Mauthen, bei. Im Jahr 1970 wurde er zum Ortsstellenleiter gewählt. Diese Funktion hatte er bis zur Jahreshauptversammlung 1999 inne. Während dieser Zeit wirkte Lederer bei mehr als 350 alpinen Einsätzen an vorderster Front als Einsatzleiter und Hundeführer mit. 25 Jahre gehörte Lederer der Lawinenkommissionan, und 17 Jahre wirkte er im Ausbildungsteam für Lawinenhunde aktiv mit. 1970 wurde Lederer auch das "Kärntner Kreuz für Lebensrettung" verliehen.

Im Zuge der 52. ordentlichen Jahreshauptversammlung am 29.1.1999 in Mauthen übergab Sepp Lederer die Führung des Vereins an Roland Pranter mit der Aufgabe, "dieses Erbe im Sinne seiner Vorgänger voll zu erfüllen und die neuen Entwicklungen der Bergrettungstechnik weiter zu fördern". Im Rahmen des XXIX. Internationalen Valentingletscherlaufes wurde Sepp Lederer für seine Verdienste rund um das Bergrettungswesen zum Ehrenobmann ernannt.

Öffentlichkeitsarbeit ist für die Ortsstelle auch kein Fremdwort, sei es beim Pistendienst, Langlaufmarathon, MTB-Marathon, Bergfestival, Bergläufe, Zivilschutztage oder Schülerklettern - der Bergrettungsdienst Kötschach-Mauthen ist immer präsent.

Auch hat die Ortsstelle mit dem "Internationalen Valentingletscherlauf" weit über die Grenzen hinaus einen Bekanntheitsgrat erlangt. Der Vater dieser Veranstaltung, Ehrenobmann Sepp Lederer, hat schon vor 29 Jahren mit dieser Veranstaltung den
Begriff "senza cofine" salonfähig gemacht. Im Jahr 2000 findet der XXX. Internationale Valentingletscherlauf statt

Der Begriff "Senza Confini" wurde von ihm immer schon gelebt und als Koordinator der österreichischen Teilnehmer beim "Fleonslauf" in Forni Avoltri und "Kofler Memorial" in Mojstrana seit Jahren umgesetzt.

Ab dem Jahr 1975 initiiert Lederer alle fünf Jahre einen Polinik Gipfelkreuz-Gedenkgottesdienst. Sein ausgeprägtes Organisationstalent und seine Führungsqualitäten nützte Lederer zur Geldbeschaffung für alpines Rettungsmaterial und für die Umsetzung diverser Baulichkeiten für Bergrettung und Alpenverein. Als Erfinder und langjähriger Organisator (von 1971-1999 28 Rennen) des Valentingletscherlaufes mit dem "Fest der Sieger" im großen Rathaussaal, vier legendären Klammfesten, diversen Bergrettungsförderaktionen sowie das Konzert mit Andy Borg runden diese Initiativen ab.

In seiner fast 30-jährigen Tätigkeit als Ortsstellenleiter und einer gewissen "Demokratur" war Lederer stets Vorreiter - auch gegenüber der Landesorganisation - was die Beschaffung und Finanzierung von alpinem Rettungs- und Ausrüstungsmaterial belangte. Lederer war und ist ein unermüdlicher Motor und Mitarbeiter bei Baulichkeiten für das alpine Rettungswesen und zum Wohle der Jugend.



CHRONIK Bergrettung

1968 - erste Gerätekammer im alten Gendarmeriehaus;
1974 - erstes Übungsgelände in der Mauthner Klamm (Torbogen);
1976/77 - Bau des Vereinsheimes und der Gerätekammer im Rathaus;
1980-1984 - Versicherungsarbeiten Seewarte und Seekopf;
1984-1992 - als Bergrettungsobmann unermüdlich für den Ausbau des Rathaussaales gekämpft;
1985 - Erschließung des Klettergartens beim Wolayer See bzw. der damaligen Eduard-Pichl-Hütte; 1989 - Initiator zum Bau der Kletterwand an der Hauptschule;
1990 - Bau des Krafttrainings- und Boulderraumes im Keller des Rathauses; Erstausbau der Mauthner-Klamm; Erstversicherung der Raudenspitze im Lesachtal; Ideenlieferant und Erbauer des Klettersteigs "Senza Confine" am Cellon; Ideenlieferant und Erbauer vom Klettersteig "Oberst Gressel Gedenkweg" am Kleinen Pal;



CHRONIK Alpenverein - ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal

1994 Neugründung der seither wieder eigenständigen Sektion Obergailtal-Lesachtal des Österr. Alpenvereines. Die Erstgründung der Sektion Obergailtal-Lesachtal erfolgte im Jahr 1894. Im Jahr
1994 erfolgte die Neugründung der Sektion Obergailtal-Lesachtal, und damit verbunden war die Abspaltung von der Sektion Austria in Wien. Mit dieser Ausgliederung übernahm Sepp Lederer
auch die Obmannfunktion, die er seither inne hat.
1990 - Errichtung eines provisorischen Eisplatzes nächst dem "Sägewerk Lederer" in Mauthen;
1994 - Bau eines Umkleideraumes aus Holz neben dem Eislaufplatz;
1995 - Erweiterung bzw. Bau einer zweiten Umkleidekabine;
1996 - Rodung des später zum Alpenvereins-Zentrum ausgebauten Grundstückes in der Nähe des
Mauthner-Waldbades. Übersiedlung dorthin und Errichtung eines neuen, asphaltierten Eisplatzes mit Bande. Dieser Platz dient der Jugend als Eislaufplatz bzw. für den Eishockeysport;
1997 - Errichtung des AV-Jugendheimes; 2000 - Errichtung des Eisturmes, dessen "Stahlgerippe" aus einem im Burgenland nicht mehr benötigten Hochspannungsmast besteht. Ein Jahr später Ummantelung des Stahlgerippes mit Beton;
2001 - Erstmalige Durchführung der Int. Österreichischen Meisterschaften im Eisklettern.
2001 - Errichtung einer Garage für Gerätschaften, sowie einer sanitären Anlage;
2001 - Ankauf einer Eismaschine für die Pflege des Eisplatzes und Errichtung von zwei Beachvolleyballplätzen mit Sitzgelegenheiten für Zuschauer;
2002 - "Kleiner Eisturm" als Zubau zum bestehenden Eisturm;
2002 - Anschaffung Zeitnahme und Bedienerpult für den Eishockeybetrieb sowie Einrichtung der
Umweltbausstelle zur Sanierung der Route 434 vom Plöckenpass-Maschinengewehrnase zum Kleinen Pal;
2003 - Errichtung des Klubhauses mit entsprechenden Umkleidekabinen, Duschen, Einbau einer Zentralheizung;
2005 - Bau einer größeren Hütte als Abstellraum für diverse Geräte neben dem Eisturm, sowie
Zubau einer überdachten Fläche an der Ostseite des Jugendheimes zur Erweiterung des Platzangebotes für diverse Veranstaltungen;
2006 - Kauf der Dr. Steinwender Hütte von der Sektion Austria und Umbenennung zur "Zollnersee Hütte".
Im Jahr 2006 wurde Sepp Lederer mit dem internationalen Solidaritätspreis "Premio Internazionale
Solidarieta Alpina 35° Targa dÀrgento" ausgezeichnet.
2011 am 6. Mai hat Sepp Lederer seinem Heimatort Mauthen die Aufnahme in den erlesenen Kreis der Österreichischen Bergsteigerdörfer ermöglicht.
2015 - Neuorganisation der ÖAV Jugend- und Sportgruppe
2016 - Erstmalige Durchführung des Grenzgänger Wandermarathons.
2017 - Erstmalige Durchführung des MTB Grenzmarathons
2017 - am 29.11. Verleihung des "Kärntner Lorbeer in Gold" durch das Land Kärnten für langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten

Ergänzung:
2020 - Eröffnung des historischen Alpinarchivs Centrum Carnicum
2021 - Verleihung des Ehrenrings der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen




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2022-12-20

Genau 9 Monate sind vergangen, seit die ersten Ukraine-Flüchtlinge in unserer Gemeinde Schutz und Aufnahme fanden - unter anderem im Pfarrhof von Mauthen. Passend zum 4. Adventsonntag hat Pfarrer Dr. Sergius Duru daher zum "kleinen Fest der Dankbarkeit" eingeladen.


Bei selbstgebackenen ukrainischen Köstlichkeiten, Tee und Kaffee setzte man sich zusammen und nahm sich Zeit zuzuhören und sich über persönliche Erzählungen noch besser kennenzulernen.

"Wir möchten uns bei allen Mitmenschen ganz herzlich für die Hilfe vor Ort und für unser Land bedanken", sagte Svetlana zitternd und unter Tränen. "Meine Kindergartentante heißt Daniela", erzählte der 4-jährige Sawijeli voller Stolz.


"Sehr viele Menschen in unserer Gemeinde haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir Probleme sehr gut meistern können, wenn alle ein wenig mithelfen. Private Unterkünfte, offizielle Behördengänge, Sprachkenntnisse, Arztwege und Arbeitsplätze im Ort. Es gilt in allen Lebenslagen zu helfen.", berichtete Martina Ranner, stellvertretend für jene Familien, die Hilfesuchende bei sich zu Hause aufgenommen haben.

"Die offiziellen Stellen waren und sind zum Teil heute noch mit der Schnelligkeit überfordert, mit der der Krieg die Ukraine und damit auch ganz Europa getroffen hat. Ich setze mich täglich mit Nachdruck dafür ein, dass überlebensnotwendige Unterstützungen rasch und unkompliziert funktionieren", meinte Vzbgm. Christoph Zebedin, der ebenfalls von Anfang an eine Ukrainerin bei sich zu Hause untergebracht hat.


Pfarrer Duru lauschte aufmerksam den vielen Erzählungen der Vertriebenen, ihren persönlichen Geschichten und spendete Kraft und Zuversicht für die nächste Zeit. Es sei sehr schön mit zu erleben, wie viel Positives in unserer Pfarrgemeinde entstehen kann, wenn das Gemeinsame voransteht und damit für alle Menschen im Ort Freude und Hoffnung bereitet wird. Anschließend lud Pfarrer Duru zum Fest der Trachtenfrauen von Mauthen, dem traditionellen "Gang im Advent" ein.



"Wir wünschen uns Frieden", so der einhellige Tenor.


Falls wer von Euch Lust hat - in welcher Form auch immer - mitzuhelfen, Kontakt:

Martina Ranner
T. 0676 4195640
martina.ranner@gmx.at




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2022-10-17


Mit der "Initiative Bergsteigerdörfer" hat der Österreichische Alpenverein auch bei uns im Dorf etwas Großes losgetreten. Die zahlreichen Aktionen von Einzelkämpfern für die Menschen, die Natur, die Berge und das Dorf in seiner Gesamtheit bekamen einen gedanklichen Container, ein nachvollziehbares großes Ganzes.


Von der Ich-AG zum Wir-Verein

Nach einer viel zu langen Zeit, in der "Geiz ist geil" und "ich hol mir, was mir zusteht" in die Köpfe der Menschen getrichtert wurden, war da auf einmal ein "Halten wir zusammen", "Achten wir aufeinander", "Respektieren wir natürliche Grenzen", "Suchen wir nach dem, was die Menschen bei uns im Dorf ganz Besonderes können", "Machen wir das, was wir wollen und machen wir es, wie es zu uns passt".

Viel zulange wurde unter dem "Deckmantel der Modernisierung und des Zeitgeistes" verzweifelt versucht irgendwelche städtischen Trends zu kopieren und im Kleinformat auf das Land zu übertragen. Mit überschaubarem Erfolg und teilweise sogar sehr peinlich in der Durchführung.


Nach nur wenigen Jahrzehnten ist der Misserfolg für alle Bürger*innen offensichtlich: "wenn sich jeder nur noch auf den eigenen Vorteil konzentriert, bleibt am Schluss für alle im Dorf weniger." Weniger Vielfalt, weniger Identität, weniger Kultur, weniger Regionalität, ...




Die Marke braucht Vordenker im Ort

Der Punkt ist schon längst erreicht, an dem jede/r Einzelene/r im Ort klar erkennt, dass der eingeschlagene Weg falsch war und ist. Ausgehölte Ortskerne, geschlossene Wirtshäuser, verloren gegangene Arbeitsplätze, desolate Infrastrukturen, zersiedelte Gemeindeflächen, ... und die immer gleiche Frage: "aber wer kann und was können wir wir jetzt tun?".

Genau an diesem Punkt braucht das Dorf Charakterköpfe. Menschen, die für die Sache brennen und die bereit sind mehr zu geben, als sie nehmen, ohne Wenn und Aber. Menschen, die weiterdenken, hinterfragen, anecken und konsequent arbeiten.


Im Idealfall sitzt der oberste Vordenker an oberster Stelle

Bei den Jahrestagungen der Bergsteigerdörfer blicken wir mit etwas Neid auf jene Gemeinden, in denen dieser Anspruch Realität ist. Jede Menge Bürgermeister, die wortgewaltig und ideenreich die Marke Bergsteigerdörfer in ihren Ortschaften vorleben und vorantreiben. Weil sie verstanden haben, dass Fehler aus der Vergangenheit zu vermeiden sind und die Zukunft neu gedacht und gemacht werden muss.


Warum nicht gemeinsam?

Was aber tun, wenn dem (wie bei uns noch) nicht so ist?

... dann werden die Aufgaben von anderen übernommen und ja, es gibt sie: mehrere Generationen der Vordenker sind bereits im Rennen. Hart im Nehmen und gut im Geben. Zielstrebig und mit den Dorfprojekten sehr erfolgreich! Sie müssen sich mühevollst beweisen, haben Freude daran und werden von den Verantwortlichen mit Argusaugen beobachtet.


"Wir sind eine kleine Gemeinde. Jeder kennt jeden. Halten wir doch zusammen!"

Was in der Theorie gut klingt, scheitert meist an der kommunalen Praxis. In den Landgemeinden zwickt's seit Jahren an allen Ecken und Enden. Desolate Infrastrukturen, Kostenexplosionen aufgrund selbst zu verantwortender Fehlentscheidungen der Vergangenheit, demografische Hiobsbotschaften, wirtschaftliche Zwänge und strategische Ideenlosigkeiten. Für "gemeinsam" ist kein oder nur ganz wenig Platz und Interesse.




Gut wird nur, was frei von Zwängen entsteht!

Aus Respekt kann man Veränderung von innen zwar versuchen, wird an den Ortszwängen leider kläglich scheitern. Gute und nachhaltige Veränderungen müssen daher von außen kommen.

In anderen Worten: "Wenn's dauerhaft gut werden soll, muss es frei von Zwängen entstehen"! Für die Bürger*innen ist damit der Weg offen, um sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen. Weil diese geschätzt werden und weil sie genau in ihrer regionstypischen Art wertvoll sind. Damit werden die persönlichen Beiträge zum aufsummierten Ganzen. Ein neues Ortsbild, wie es kulturell und gesellschaftlich für Jung und Alt zu uns passt.



Bis heute sind damit die Grundsätze der Bergsteigerdörfer der einzig wahre rote Faden für eine gute Gegenwart und für eine noch bessere Zukunft. "Weniger, dafür besser" ist die Anleitung zum gemeinsam Glücklicher werden.

Das Konzept und die Grundsätze der Bergsteigerdörfer werden sich durchsetzen. Generationenübergreifend für Einheimische und Gäste.

Wir laden Dich zum Mitmachen ein. Ob im Bergsteigerdorf Mauthen als Aktive/r oder weit über die Ortsgrenzen hinaus als wichtiger Baustein für das gemeinsame Gelingen. Schreib uns einfach eine E-Mail oder ruf kurz an. Danke


Ingo Ortner
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2022-10-04

Bergsteigerdörfer international

Die Bergsteigerdörfer international haben alle dasselbe Ziel: kleine, feine Bergorte sind ihr zu Hause. Ihre Besonderheiten gilt es zu bewahren und zeitgemäße Rahmenbedingungen zu entwickeln, die es Generationen nach uns noch ermöglichen am Land, in den Bergen, im Alpenraum gut zu leben, zu arbeiten und mit Familie und Freunden Freizeit in einer intakten Natur zu genießen.


Alpenvereine international

ÖAV, DAV, AVS, CAI, SAC, PZS ... die Alpenvereine Österreichs, Deutschlands, Italiens, Sloweniens und der Schweiz stehen mit ihren vielen Mitgliedern hinter diesem Speerspitzenprojekt für die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums.

Wer denkt, es geht um eine touristische Vermarktung der letzten noch intakten Bergjuwele, der irrt gewaltig. Entstanden ist das Projekt in den Köpfen der Raumplaner. Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um die bestmögliche Nutzung von Natur- und Lebensräumen in alpinen Dörfern, über die verkehrstechnische Erschließung, Entwicklungspotenziale von Arbeits- und Absatzmärkten, demografische Zwänge und Chancen, ..., bis hin zur ortstypischen Kultur und Lebensweise.


Weniger, dafür besser

Die "Bergsteigerdörfer" sind ein interdisziplinäre Playground für zeitgemäßes, nachhaltiges und menschliches Wissen. Sie sind sozusagen Role-Models, um im Kleinen zu zeigen, wie eine lebenswerte Zukunft im Großen funktionieren kann. Inhaltlicher Mastermind ist die überstaatliche Alpenkonvention.


Für Einheimische

Auf Dorfebene bieten die "Bergsteigerdörfer" den Einheimischen einen roten Faden, um sich mit höchstpersönlichem Know How und Talent einzubringen. Jedes Engagement ist gefragt, weil wichtig und ortstypisch. Gerade weil Bergsteigerdörfer kleine Orte mit wenigen Bewohnern sind, spürt man die Auswirkungen direkt, klar und unverzerrt. Überregional ist die Initiative ein Think Tank der besten Ideen, die man uneigennützig teilt, um so gemeinsam besser zu werden.


Für Gäste

Den Gästen der Bergsteigerdörfer wird dieses vielschichtige Projekt Jahr für Jahr immer besser und umfassender präsentiert. Wer sich als Gast darauf einlässt, bekommt als Dank viel mehr als nur "erholsame Sommer-/Winterfrische". In Bergsteigerdörfern entstehen noch respektvolle Freundschaften und werden Gespräche auf Augenhöhe geführt.


Auch wenn in vielerlei Hinsicht noch nicht klar ist, welche Potenziale wir vor Ort gemeinsam entwickeln und nutzen können. Eines können wir nach über 10 Jahren mit Stolz bestätigen: für uns, unsere Kinder, unsere Familien und unsere Freunde ist das der einzig richtige Weg in die Zukunft!


Herzlich willkommen in den Bergsteigerdörfern
www.bergsteigerdoerfer.org


Herzlich willkommen im Bergsteigerdorf Mauthen
www.bergsteigerdorf-mauthen.at




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2022-08-22


BERGSTEIGERDORF Mauthen

... oder der Mut zur Wert(e)schöpfung


Den Alpenverein (ÖAV) mit seinen über 600.000 Mitgliedern kennt man als Verein für Bergsportbegeisterte. Ebenso bekannt, dessen unermüdliches Engagement für den Naturschutz.

Während in den letzten beiden Jahrhunderten die Entdeckungen und Erschließungen der alpinen Regionen mit Hütten und Wegen im Zentrum standen, liegt der Fokus des Alpenvereins und seiner internationalen Partnerorganisationen seit Jahrzehnten immer stärker auf Themen wie Naturschutz und Jugendarbeit.


Bergsteigerdorf

Die Abteilung Raumplanung des ÖAV hat 2008 gemeinsam mit dem österreichischen Umweltministerium und der Alpenkonvention das Projekt "Bergsteigerdörfer" ins Leben gerufen. Der Titel "Bergsteigerdorf" versteht sich als Qualitätssiegel und darf nur von Orten getragen werden, die einen strengen Kriterienkatalog (Bewahrung von Kultur und Tradition, nachhaltiger Tourismus, ortstypische Bebauung, Vermarktung lokaler und regionaler Erzeugnisse, aktiver Natur- und Landschaftsschutz, sanfte Mobilität, …) erfüllen.


Unser Leben für die Jugend

Als "Freizeitpark" ist das ÖAV Zentrum weit über die Grenzen des Landes bekannt. Jahr für Jahr organisieren wir dutzende Veranstaltungen und Camps für Kinder und Jugendliche aus der Region und aus ganz Österreich. Neben den Naturabenteuern geht es vor allem darum, Freiräume für ein gruppendynamisch wertvolles Miteinander zu ermöglichen. Es geht um das Erlernen und Abschätzen von Risiko, Vertrauen, Beziehungen und Respekt - anderen und der Natur gegenüber, also um (leider nicht mehr selbstverständliche) Konstanten einer funktionierenden Gesellschaft.


Naturschutz

Mit eigenen Ideen und überregionalen Projekten wie den jährlich stattfindenden "Umweltbaustellen" können sich die Jugendlichen vor Ort und im Netzwerk des Alpenvereins profilieren, weiterbilden und austauschen. Eigentlich "nur nebenbei" vermitteln wir ihnen, dass auch die Eltern- und Großelterngeneration verlässlich an Themen wie Umwelt-, Klima- und Naturschutz interessiert sind und ihren Teil beizutragen versuchen.


Wert(e)schöpfung

Knapp ein Drittel unserer über 3.000 Mitglieder sind unter 25 Jahre alt und sind für die gesamte ÖAV-Sektion in vielerlei Hinsicht ein klarer Auftrag. In einer immer komplexer werdenden Welt brauchen wir und braucht unsere Jugend ein klares Leitsystem. Daher suchen wir gemeinsam nach einer zeitgemäßen Balance der Ortsentwicklung und der Umweltnutzung.


"Keine neuen Wege" und die ständige umweltbewusste Optimierung der Schutzhütten sind unser Auftrag als alpiner Verein. Im engen Austausch mit der Jugend und den Jugendbetreuern stellen wir die Frage, was wir wollen, wie wir leben, wie wir Heimat erleben wollen und nicht zuletzt, was wir bereit sind beizutragen.

Gemeinsam mit den Jüngsten der Gesellschaft bedeutet das raus aus der Komfortzone des Eigenheims und rein in die Abenteuer der Orts- und Naturerlebnisse. Mit einer gehörigen Portion Trendskepsis animieren wir immer mehr zum Mut der Mäßigung, denn viele Angebote an Kinder und Jugendliche sind Altbewährtes und die gewollte Rückbesinnung auf etwas, was schon einmal da war.

Als "Anwalt der Alpen" und mit der starken Stimme des Alpenvereins beziehen wir klare Positionen im Natur- und Umweltschutz, wie zuletzt gegen die Errichtung einer 220-kV-Leitung durch den Kronhofgraben. Mit demselben Engagement setzen wir uns derzeit gegen die Verbauung im sogenannten "Rosskopf", dem Mündungsgebiet des Valentinbaches in die Gail ein. Durch ein geplantes Umspannwerk droht dem wertvollen Landschaftsraum die Zerstörung. Bemerkenswert ist dabei die Doppelrolle der Kommune. Obwohl im öffentlich finanzierten Bürgerbeteiligungsprozess klare zukunftsgerichtete Entwicklungskonzepte seit Jahrzehnten (auch für diese Fläche) vorliegen, hält man derzeit noch an der Verbauung fest.


Mut zur Mäßigung

Als sozial-ökonomischer Auftrag ist das Qualitätssiegel "Bergsteigerdorf" der ideale Wegweiser in eine lebenswerte Zukunft. Wir stellen uns als Ortsgemeinschaft die Fragen woher wir kommen, wo wir sind und wohin wir wollen. Der Ort ist für uns Heimat, in der wir zeitgemäß wohnen, arbeiten, uns bilden, uns erholen, einkaufen, am Verkehr teilnehmen, … wollen. Nachhaltigkeit stellt dabei den unermüdlichen Kampf dar, lebbare Bedingungen für die ansässige Bevölkerung zu schaffen. Es gilt einen Ort und eine Gesellschaft neu zu erfinden, die sich anpassen können und widerstandsfähig sind. Eine intakte Natur gibt uns dabei sehr oft die besten Beispiele.

Der Mut zur Mäßigung ist das grundlegende Prinzip. Was uns wichtig ist, wird nicht nur monetär beurteilt, sondern muss auch höheren sozialen Zielen wie der Moral, der Ästhetik, der Tradition und der Kultur entsprechen. Anpassung und vorausschauende Innovationskraft müssen zu den Leitmotiven unserer Gesellschaft werden. Bauentscheidungen müssen in Zukunft wieder umfassend, d.h. auch im Hinblick auf das sozio-ökonomische und sozio-ökologische System, in das sie eingebunden sind, getroffen werden.

Jahrzehntelang hat auch unsere Marktgemeinde zahllose Raumplanungsfehler begangen. Man folgte blind irgendwelchen globalen Trends, erlaubte ein überdimensioniertes Einkaufszentrum im "Niemandsland" zwischen den Ortskernen und genehmigte die ungebremste Expansion von Bebauungsflächen - trotz sinkender Bevölkerungszahlen. Die Mehrkosten für Erschließung und Erhaltung von kommunalen Infrastrukturen sind inzwischen kaum mehr zu stemmen und werden noch vielen zukünftigen Generationen Sorgen bereiten. Der Bürgermeister als "oberster Bauherr" und der Gemeinderat werden - aus Angst vor der nächsten Wahl - ihrer Verantwortungsrolle nicht gerecht, mutige und zukunftsweisende Grenzen zu ziehen.

Statt einem klaren Ortsentwicklungskonzept zu folgen, werden immer noch mehr und mehr Grünflächen versiegelt. Niemand denkt z.B. daran, den bauwilligen jungen Familien bei der Wiederbelebung zahlloser Leerstände im Ortskern fördernd zur Seite zu stehen.

Die ungebremste Konsequenz dieser Zersiedelung ist auch der drohende Niedergang einer funktionierenden Ortsgemeinschaft. Statt sich auf engerem Raum im Zentrum tagtäglich zu treffen, wird das Dorf zu einer Ansammlung von weit verstreuten und regionsuntypischen Wohnraumclustern.


Eine gemeinsame Vision

Gegen all diese Fehlentwicklungen und für die Förderung einer zukunftsfitten Dorfentwicklung gilt es zu kämpfen. Der Mut zum Perspektivenwechsel und die Beurteilung der Folgen unseres Handelns stellen uns vor die Aufgabe, gemeinsam zu entscheiden, was wir weiterhin tun wollen und was wir unterlassen sollten. Weniger, dafür besser lautet die Devise.

Wir wollen unseren Lebensraum mit einer zeitgemäßen Geschichte, einem neuen Narrativ beseelen. Dabei stehen lokale Identität, Tradition und Kultur im Mittelpunkt. Wir wollen altes und neues Wissen und die Fähigkeiten von BewohnerInnen und Neuankömmlingen so nutzen, dass unsere einmalige Landschaft noch vielen Generationen eine gute Heimat sein kann.

Das Bergsteigerdorf Mauthen soll sich auch zum raumplanerischen Leuchtturmprojekt für eine zirkuläre regenerative Ökonomie entwickeln. Wir wollen als Gesellschaft darauf achten, dass grundlegende Services des alltäglichen Lebens zentral vorhanden sind und Notwendigkeiten, wie das schnelle Internet und die e-Mobilität, für lokale Innovation genutzt werden. Wir fördern mit Kulturveranstaltungen die Möglichkeiten zum Wissensaustausch und als Bildungsangebot.

Um das gemeinsam entwickeln zu können, stellt der Alpenverein sein Organisationsnetzwerk, seine physischen und virtuellen Kommunikationsräume zur Verfügung, damit Visionen in partizipativen Entscheidungsprozessen gefunden werden.




ÖAV-Sektion Obergailtal-Lesachtal

Im Oberen Gailtal ist der Alpenverein seit über 125 Jahren ehrenamtlich aktiv. Mit der Neu- bzw. Wiedergründung der Sektion Obergailtal-Lesachtal (1994) begann für die ganze Region eine neue Ära. Neben allen alpinen Aufgaben wie Hütten- und Wegepflege, ist die Errichtung des Freizeitparks in Mauthen (seit 1995) und die Aufnahme Mauthens in den erlesenen Kreis der Bergsteigerdörfer (2011) besonders zu erwähnen. Das neueste Projekt ist ein alpin-historisches Kulturarchiv, welches demnächst offiziell eröffnet wird.


Das herrliche Buch "Gailtaler Zeitsprünge" könnt ihr hier käuflich erwerben. Ein ideales Geschenk mit bleibendem Wert ...


vita: Josef "Sepp" Lederer
geb. 19. März 1948
Besuch der LBA-Klagenfurt


Berufliche Stationen:
VS Reisach, HS-Expositur St. Lorenzen/Lesachtal, Sonderschullehrer an der Heilstättensonderschule Hermagor, Expositur Laas, Heilstättenschule Hermagor, VS Kötschach, VS Dellach, seit dem 1. September 1999 Leiter der VS Kötschach-Mauthen.


ÖBRD Ortsstelle Kötschach-Mauthen
1967 trat er dem Bergrettungsdienst, Ortsstelle Kötschach-Mauthen, bei. Im Jahr 1970 wurde er zum Ortsstellenleiter (bis 1999) gewählt.

ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal
Mit der Neugründung der wieder eigenständigen Sektion Obergailtal-Lesachtal des ÖAV im Jahr 1994 übernahm Sepp Lederer auch die Obmannfunktion, die er seither inne hat.










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2022-05-29


Zuhören, mitdenken und eine Lösung finden. So einfach geht's, wenn man gemeinsam will. Die neue #dorfmap ist ein visueller und interaktiver Guide mitten im Ort, gleich neben der Bäckerei, vis-a-vis vom Zuckereck.

Alle Termine, Busverbindungen, Restaurants, Touren und Angebote im ÖAV Freizeitcamp auf einen Blick und ständig aktuell.

/termine
/öffis
/dorf

Weniger, dafür besser!
#dorfmap #bergsteigerdorf #mauthen




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2021-12-12


(io) Sehr oft haben wir in den letzten Tagen Lob gehört. Lob für die perfekte Arbeit und die gute Information in den Medien. Dafür Danke! Immer wieder wurden wir aber auch darauf angesprochen, warum wir so ein EHRENAMTLICHES Engagement überhaupt an den Tag legen.



Ein Erklärungsversuch

Säßen wir alle zu Hause und würden ausschließlich auf das Eigene achten, wäre das Leben und Wohlfühlen im Ort wohl sehr schnell passé. Jedes Dorf lebt von Menschen mit Ecken und Kanten, die für die Gemeinschaft etwas bewegen. Ungefragt, solidarisch und ideenreich. Je mehr Mitmenschen sich von diesem Gemeinschaftsgefühl anstecken lassen und in irgendeiner Art mitmachen, desto besser.

Es ist der gegenseitige Respekt der uns antreibt. Einmal damit begonnen, wird vor- und nachbesprochen und siehe da: die nächste gute Idee ist schon im Entstehen. Aktionen für unser Dorf und für all unsere Mitbewohner - junge, wie alte - genau so wie wir das können und wollen. "Weniger, dafür besser"



"Good news" täglich auf den Tisch

Zum wiederholten Mal waren wir alle und war ganz Österreich aufgefordert zu Hause zu bleiben - der Gesundheit aller Mitmenschen wegen. Und tagtäglich hört man die Nachrichten, die mit Sorgen und Streitereien vollgestopft sind. Es ist nicht nur die ältere Generation, die verängstigt und alleingelassen den Tag verbringt. Vor allem auch der Jugend gehört viel, viel Positives vermittelt. Wir müssen ihnen zeigen, dass wir als ihre Eltern verantwortungsvoll mit den Herausforderungen umgehen und uns zumindest bemühen!

D.h., dem Ganzen ein klein wenig entgegen zu wirken und "good local news" mit Tiefgang, Perspektive und Freude zu liefern - das ist unser Antrieb.


In diesem Sinn hoffen wir und hoffe ich, dass wir euch die Tage des Lockdowns mit hunderten Fotos, vielen guten Nachrichten und einigen hoffnungsvollen Themen etwas schöner machen konnten.

Ab morgen ist dann Zeit die Medienkiste wieder zurückzufahren.
Es ist für Euch und für uns alle Zeit für "TAGE DRAUSSEN"!




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2021-11-10
Verein Gailtalbahn oder der unermüdliche, ehrenamtliche Einsatz der Jugend, einen historischen Fehler der Politik für die gesamte Region und für die Zukunft rückgängig zu machen.


Die nächsten Generationen brauchen die Eisenbahn bis Kötschach-Mauthen. Aus dem Tal als Anschluss an den Zentalraum, in das Tal als faire Zukunftschance für Arbeistplätze in der Region und für die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus.

So klar diese Aussage, so klar die Forderung! Das Land, die Politik, die Wirtschaft und jeder, der kann und will: "Denken wir gemeinsam über den Tellerrand".



Helfen ohne Gesichtsverlust

Wer kann, muss auch helfen:
  • LH Peter Kaiser und LR Sebastian Schuschnig, indem sie mit Ministerin Leonore Gewessler und ÖBB-Chef Andreas Matthä Klartext reden.
  • BH Heinz Pansi, indem er - gemeinsam mit dem Gemeindeverband und den Touristikern - die regionalen Interessen und z.B. den absolut notwendigen Bedarf der Bahn für das Nassfeld präzissiert.
  • Die heimischen Grundbesitzer und die Holz-/Industrie, die in ihrem Wirkungskreis den dringenden Bedarf des Güterzugs bestätigen.
  • Einheimische, wie Gäste, die das Bahnangebot nutzen.
  • etc., etc., ...

Am Schluss geht es einzig und allein darum, aus dem Projekt "Verein Gailtalbahn" ein umfassendes Generationenprojekt der Region für die Region zu machen und dieses gemeinsam umzusetzen. Zum Wohl der Jugend und zum Wohl aller Bürger*innen.

Alles andere wäre eine historische Schande gegenüber nachfolgenden Generationen!




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